Bau des neuen Feuerwehrgerätehauses 2010


Neubau ersetzt 30 Jahre altes Gerätehaus – weitgehende Fertigstellung innerhalb von 10 Monaten

Vorgeschichte

Aufgrund der dringend erforderlichen Generalsanierung des ehemaligen Gerätehauses in der Münchner Straße 18 beschloss der Stadtrat in seiner Sitzung am 12.03.2008 noch unter Bürgermeister Richard Findl, einen Architektenvertrag mit Herrn Architekt Manfred Gramer abzuschließen.

Ziel der Planungen war es, den Umfang der erforderlichen Sanierungsmaßnahmen, des Umbaus und einer notwendigen Erweiterung mit den entsprechenden Kosten zu ermitteln. Auch die Feuerwehrführung mit 1. Kommandanten Markus Pilger, dessen Stellvertreter Markus Gschwandtner, Vorstand Siegfried Huber und Zugführer Michael Jetzlsperger wurde von Bürgermeister Richard Findl gebeten, sich Gedanken zur anstehenden Sanierung und Erweiterung des Gerätehauses zu machen, dies aufzubereiten und vorzulegen. Auf dieser Grundlage übergab die Simbacher Feuerwehrführung Anfang 2008 einen kompletten Umbau- und Erweiterungsvorschlag an die Stadt Simbach. Aufgrund der dann vorgelegten Ergebnisse von Architekt Gramer und den entsprechenden Kostenschätzungen wurde noch im 1.Quartal 2008 ein Stadtratsbeschluss zum vorläufigen Stopp der Maßnahme getroffen.

Mit der Kommunalwahl im März 2008 und dem daraus folgenden Wechsel im Amt des 1. Bürgermeisters und dem Übergang zum neuen Bürgermeister Günther Wöhl kam das Thema „Feuerwehrgerätehaus“ dann erst wieder in der 2. Jahreshälfte 2008 auf die Agenda des Stadtrates. Inzwischen hatte sich Herr Bürgermeister Wöhl von der Feuerwehrführung einige potentiell geeignete Grundstücke für einen eventuell möglichen Neubau im Stadtgebiet vorschlagen lassen.

Anfang September 2008 informierte Bürgermeister Günter Wöhl dann die Feuerwehrführung über einen von der Stadt ins Auge gefassten Neubau des Gerätehauses. Die hohen Kosten für die Sanierung des aktuellen Gerätehauses sowie der Umstand, dass ein Interessent für das bisherige Grundstück an die Stadt herangetreten war, haben zu diesem Entschluss geführt. Das Grundstück Moosecker Straße / Ecke Jakob-Weindler-Straße wurde zu diesem Zeitpunkt bereits von der Stadt favorisiert. Dies sollte vorbehaltlich der Zustimmung des Stadtrates zum möglichen neuen Standort des Feuerwehrgerätehauses für die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Simbach am Inn werden.

In der nichtöffentlichen Sitzung am 18.09.2008 hatte der Stadtrat der Stadt Simbach nun darüber zu entscheiden, ob ein neues Feuerwehrgerätehaus für die FFW Simbach gebaut und der entsprechende Grundstückserwerb jetzt schon erfolgen kann oder nicht.

In der letzten Septemberwoche wurde es dann öffentlich. Mit Bekanntgabe der Tagesordnung  zur öffentlichen Stadtratssitzung am 09.10.2008 war der Punkt „Neubau des Feuerwehrgerätehauses der Feuerwehr Simbach am Inn“ auf der Tagesordnung. Im Vorfeld der Stadtratssitzung und auf der Grundlage der Beschlüsse im Hauptausschuss informierte Herr Bürgermeister Wöhl im Anschluss an die reguläre Dienstagsübung die anwesenden Mitglieder der Feuerwehr Simbach vorab über den Stand zu diesem Thema.

 

Offizielle Beschlussfassung

Mit dem Stadtratsbeschluss vom 09.10.2008 zum Neubau eines Gerätehauses begann nun auch für die Feuerwehrführung ganz offiziell die Planungsphase für das neue Gerätehaus.

Auf der Grundlage eines von der Feuerwehrführung erarbeiteten Fragenkataloges und der Fixierung diverser Eckpunkte aus Feuerwehrsicht in einem Grundlagenpapier war die Basis für die Planungsaufnahme somit gelegt. Zudem wurde ein Grundlagen-Arbeitskreis mit fünf Mitgliedern innerhalb der Feuerwehr gebildet. In diesem Arbeitskreis wurden die ersten Eckpunkte für eine Planerstellung fixiert. In ersten Gesprächen mit Kreisbrandrat Hans Prex und Mitarbeitern des städtischen Bauamtes wurden die Eckpunkte des neuen Hauses abschließend diskutiert und fixiert. Dies war auch die Grundlage für erste Gespräche der Stadt mit der Regierung von Niederbayern im Hinblick auf die Zuschusssituation und eine Genehmigung des geplanten Neubau-Vorhabens.

In der Stadtratssitzung am 09.10.2008 wurde auch die Aufstellung des Bebauungsplans, die Änderung des Flächennutzungs- und Landschaftsplans sowie der Abschluss des Architektenvertrags mit dem Architekturbüro Manfred Gramer aus Simbach mit folgender Einschränkung beschlossen: Die auf dem Grundstück befindliche Eiche als Wahrzeichen von Mooseck muss in der vorhandenen Form erhalten bleiben.

 

Start der Planungsphase für die Feuerwehr

Am 14.10.2008 fand das erste Sondierungsgespräch zur Atemschutzwerkstatt mit KBR Prex statt und der feuerwehrinterne Arbeitskreis wurde fixiert. Dieser setzte sich aus den beiden Kommandanten Markus Pilger und Markus Gschwandtner, dem Vereinsvorsitzenden Siegfried Huber, dem Leiter Atemschutz Michael Jetzlsperger, dem Verantwortlichen für die Haustechnik Roland Huber und dem amtierenden Gerätewart Siegfried Blöchl zusammen.

Für Freitag, den 24.10.2008, wurde das Kick-Off Meeting des externen Arbeitskreises fixiert. Teilnehmer dieses Arbeitskreises waren Bürgermeister Wöhl, Architekt Gramer, Kreisbrandrat Prex, Bauamtsvertreter der Stadt und die beiden Kommandanten.

Bereits am 29.10.2008 war dann das klärende Gespräch bei der Regierung von Niederbayern in Landshut angesetzt, an welchem neben den Beamten der Stadt und KBR Johann Prex auch Kommandant Markus Pilger teilnahm. Hier wurden alle Eckpunkte der möglichen Förderung besprochen und fixiert. Ergebnis: 10 Stellplätze inklusive Waschhalle, eine Schlauchpflegeanlage sowie eine Atemschutzwerkstatt kommen in den förderfähigen Rahmen der Baumaßnahme.

Am Dienstag, dem 04.11.2008, fand die erste Entwurfsplanbesprechung mit Architekt Gramer und der Feuerwehrführung statt. Ergebnis: Die räumliche Darstellung des Gesamtprojektes auf dem vorgegebenen Grundstück wird sehr schwierig werden, da der Baum nicht viele Möglichkeiten offen lässt.

Am Donnerstag, dem 13.11.2008, gab es dann in der Stadtratssitzung erstmals heftige Diskussionen zum Projekt und der getroffenen Standortwahl. Auch wurde jetzt bekannt, dass sich bereits eine Interessengemeinschaft von Bürgern gegen das Projekt am beschlossenen Standort gebildet hat. Trotzdem wurde mit deutlicher Mehrheit die Beauftragung eines Statikbüros für das Bauvorhaben durch den Stadtrat in dieser Sitzung beschlossen.

Am Sonntag, dem 23.11.2008, bekam die Simbacher Feuerwehrführung dann die Gelegenheit, am Stammtischgespräch der Interessengemeinschaft „Moosecker Straße und Jakob-Weindler-Straße“ teilzunehmen. Dabei konnten eine Vielzahl von Fragen der besorgten Bürger beantwortet und bestehende Missverständnisse ausgeräumt werden. Es wurde sehr sachlich diskutiert und alle Argumente der verschiedenen Parteien ausgetauscht.

Große Spannung herrschte dann vor der voraussichtlich alles entscheidenden Stadtratssitzung am 18.12.2008, da hier wiederum die Bauleitplanung für das Projekt auf der Tagesordnung stand. Zudem standen nochmals Änderungen des Bebauungsplanes und des Flächennutzungs- und Landschaftsplanes an. Nach langen Diskussionen wurden die Punkte dann mit einer 2/3-Mehrheit des Stadtrates entsprechend der bekannten Vorlage beschlossen. Der Widerstand gegen den Standort wurde nun von der CSU-Fraktion zwar aufgegeben, jedoch äußerte die Mehrheit der CSU-Fraktionsmitglieder weiterhin massive Bedenken gegen den auf dem Grundstück befindlichen Baum.

Mitte Januar teilte die Interessengemeinschaft Herrn Bürgermeister Wöhl mit, dass es keine weiteren Aktivitäten aus dieser Bürgergruppe gegen das geplante Bauvorhaben geben wird. Außerdem erfolgte im Zeitraum von Mitte Januar bis Mitte Februar zusammen mit Architekt Manfred Gramer die Raumplanung im neuen Feuerwehrhaus.

In der Stadtratssitzung am 18.02.2009 wurden die Stellungnahmen zum Bebauungsplan behandelt und der Bebauungsplan „Feuerwehr“ als Satzung mehrheitlich beschlossen. In der Sitzung des Stadtrates im März 2009 wurde auch die Eingabeplanung zum Feuerwehrhaus mehrheitlich beschlossen. Außerdem wurden hier erstmals die geplanten Gesamtbaukosten für die Baumaßnahme in Höhe von 3,5 Millionen Euro vom Bürgermeister genannt. Einstimmig wurde dann aber der entsprechende Architektenvertrag vom Stadtratsgremium beschlossen.

Ende März erfolgten die Vergaben der übrigen Planungsarbeiten. Den Zuschlag für die Elektroplanung erhielt die Firma Graf aus Pfarrkirchen und für den Bereich Heizung/Lüftung/Sanitär die Firma Jodlbauer aus Ruhstorf. In Zusammenarbeit mit diesen beiden Firmen schritten die Planungen weiter voran. Am 01.04.2009 fand im Rathaus ein Gespräch bezüglich der Gewerkplanung, der Heizung und der Kellergröße statt. Außerdem trafen sich Architekt Gramer und unser 2. Kommandant Markus Gschwandtner Ende April zu einem Planungsgespräch zum Thema Außenanlagen.

In der Stadtratssitzung am 30.04.2009 (Anmerkung: genau ein Jahr vor dem offiziellen Umzug) stand das Thema der Finanzierung und Ausschreibungsvarianten auf der Tagesordnung. Es wurde beschlossen, die Verwaltung im Rathaus zu beauftragen, zusammen mit einem Externen die verschiedenen Möglichkeiten auf Wirtschaftlichkeit zu prüfen.

Im Mai und Juni wurden die Planungen in den Bereichen Elektrik, Brandschutz und Heizung/Lüftung/Sanitär vorangetrieben. Außerdem befassten sich die Kommandanten und der Atemschutzgerätewart mit den Planungen der Atemschutzwerkstatt.

 

Baugenehmigung und Förderzusage

Im Juni erhielt die Stadt dann die offizielle Förderzusage der Regierung von Niederbayern für zehn Stellplätze, Atemschutzwerkstatt und Schlauchpflegeanlage auf Basis des ersten groben Planentwurfes, der bereits beim Gespräch durch die Verantwortlichen der Stadt bei der Regierung in Landshut vorgestellt wurde. Auch die Baugenehmigung dazu lag nun fast zeitgleich bei der Stadt vor.

 

Erste Vergaben, Spatenstich und Baubeginn

In der Stadtratssitzung am 25.06.2009 wurden folgende Arbeiten durch den Stadtrat offiziell an die Unternehmer vergeben: Baumeisterarbeiten inklusive Erdarbeiten, Aufzugsanlage, Fundamenterder und Schlauchpflegeanlage.

Am 02.07.2009 erfolgte schließlich im Beisein von Bürgermeister, Bauunternehmer, Teilen des Stadtrats, Führungskräften unserer Wehr sowie den Kommandanten und Vorsitzenden der drei Stadtteilfeuerwehren der offizielle Spatenstich. Am darauffolgenden Tag begannen bereits die Bauarbeiten durch das von der Stadt beauftragte Bauunternehmen. Außerdem besichtigte unser Planungsteam zusammen mit Architekt Manfred Gramer das Gerätehaus der Feuerwehr Zolling. Hier standen vor allem deren Schlauchpflegeanlage sowie die Abgas-Absauganlage im Zentrum.

 

Die Bauarbeiten schreiten voran

Im Zeitraum von Ende Juli bis Ende September werden nach Prüfung und Wertung der Angebote weitere Gewerke an die anbietenden Unternehmer vergeben. Außerdem schritten die Bauarbeiten am neuen Gerätehaus bis zum Beginn des Winters zügig voran. Denn nach Abschluss der Erdarbeiten begann die Baufirma mit der Errichtung des Kellergeschosses, welches abgesehen von der Fahrzeughalle und der Waschhalle das gesamte Gerätehaus umfasst. Anschließend konnten das Erdgeschoss einschließlich der Fahrzeughalle und das Obergeschoss errichtet werden. Kurze Zeit später ragte auch der Schlauchturm bereits in die Höhe.

 

Firstdiebstahl durch die Feuerwehr Erlach

Nach gutem Brauch in unserer Gegend wurde auch ein Stück First des Gerätehauses von den Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Erlach am 25. September gestohlen. Nach langen, zähen Verhandlungen am 28. September zwischen der Feuerwehrführung, der Feuerwehr Erlach und den Bestohlenen – Bürgermeister Günther Wöhl mit der Feuerwehrführung der Feuerwehr Simbach a. Inn – einigte man sich dann doch noch. Mit einer Brotzeit für alle Beteiligten endete diese Brauchtumsaktion zu etwas späterer Stunde.

 

Endspurt der Baumaßnahmen

Auch über den Winter gingen die Fertigstellungsmaßnahmen zügig voran. Hauptsächlich waren die Fortschritte im Innenbereich zu finden, wo die von der Stadt beauftragten Firmen die Verputz-, Estrich- und Malerarbeiten durchführten. Nachdem diese Arbeiten abgeschlossen wurden, konnte der Innenausbau, wozu unter anderem das Verlegen der Böden zählt, fortgeführt werden. Jedoch wurden auch die Außenanlagen gestaltet. Hier wurden die Grünflächen um den Baum angelegt, die Parkplätze gepflastert und schließlich auch die Zufahrtswege geteert. Außerdem wurde nun vor unserem alten Feuerwehrhaus in der Münchner Straße eine Bautafel aufgestellt, auf welcher man die Ausmaße des neuen Fachmarktzentrums, das an dieser Stelle entstanden ist, erkennen konnte.

 

Einsatz auf der Baustelle

Jedoch wurden wir am 06. Februar 2010 zu einem Einsatz am neuen Feuerwehrhaus gerufen. Denn durch starken Schneefall und die dadurch entstehende Last wurde das Gerüst der Absturzsicherung, welches am Dach der Fahrzeughalle angebracht war, nach unten gedrückt. Wir rückten mit unserer Drehleiter an und entfernten das Gerüst vom Dach, sodass keine Gefahr mehr bestand.

 

Erste Umzugsarbeiten

Als Umzugstermin kristallisierte sich Ende April heraus. So begann das Projektteam langsam mit der Planung des Umzuges mit Gerät und Mobiliar in die Jakob-Weindler-Straße. Dazu wurden alle beweglichen Sachen erfasst, katalogisiert, gemustert und der neue Standort im neuen Gerätehaus festgelegt. Zug um Zug begannen somit Anfang Februar die ersten Umzugsarbeiten. Je mehr Räume im Haus fertiggestellt wurden desto mehr Utensilien konnten von Alt und Jung umgezogen und aufgebaut werden.

 

30.04.2010 – Der Tag des offiziellen Umzugs

So war es dann tatsächlich möglich, am 30.04.2010 ins neue Gerätehaus einzuziehen. Natürlich war das Haus noch nicht komplett fertig und es war uns auch klar, dass dies auch noch einige Zeit in Anspruch nehmen wird, aber wir waren einsatzklar. Nach Ansprachen von Bürgermeister Günther Wöhl und Kommandant Markus Pilger am Gerätehaus in der Münchner Straße, setzte sich der Konvoi aus Einsatzfahrzeugen und Anhängern sowie Begleitfahrzeugen der Stadtteilfeuerwehren in Richtung neues Gerätehaus in Bewegung.
Am neuen Standort angekommen erfolgte die Schlüsselübergabe durch Architekt Gramer an Bürgermeister Wöhl. Freudestrahlend konnten wir an diesem besonderen Tag in unsere „neue Heimat“ einziehen.

 

Der erste Einsatz

Der erste Einsatz, bei welchem wir vom neuen Gerätehaus ausrücken mussten, war am 10.05.2010. Hier alarmierte uns die Polizei, welche vor der Inbetriebnahme der Integrierten Leitstelle Passau noch die alarmierende Stelle der Feuerwehren war, zu einem Heckenbrand in der Ferdinand-Aufschläger-Straße. Der Brand konnte nach unserem Eintreffen unter Kontrolle gebracht und rasch abgelöscht werden.

 

Abriss des alten Feuerwehrhauses

Nur wenige Wochen nach dem Umzug ins neue Feuerwehrhaus in der Jakob-Weindler-Straße begann ein von der Stadt beauftragtes Unternehmen mit dem Abriss des Gerätehauses in der Münchner Straße. Dieser konnte zügig abgeschlossen werden, womit auch die Ära „Feuerwehrhaus Münchner Straße 18“ nach 30 Jahren endete. Die Fläche lag jedoch nicht lange brach, denn kurze Zeit später wurde an dieser Stelle mit der Errichtung eines modernen Fachmarktzentrums mit einem großen Supermarkt und mehreren kleinen Läden begonnen, welches dort auch heute noch zu finden ist.

 

Einweihung

Am 09.10.2010 folgte die Einweihung unseres neuen Gerätehauses. Hier waren neben zahlreichen Mitgliedern unserer Wehr, politischen Mandatsträgern, wie Landrätin Bruni Mayer und MdL Reserl Sem, auch Vertreter der anderen Blaulichtorganisationen anwesend. Nach den Grußworten der Ehrengäste folgte die offizielle Einweihung unseres neuen Gerätehauses durch den Simbacher Stadtpfarrer Alois Messerer und den evangelischen Pfarrer Viktor Meißner. Im Anschluss an die offizielle Einweihung wurde der besondere Tag mit einem Eintrag im Goldenen Buch der Stadt festgehalten.

 

Tag der offenen Tür

Als wahrer Besuchermagnet erwies sich der erste Tag der offenen Tür im neuen Simbacher Feuerwehrgerätehaus, den wir nur einen Tag nach der offiziellen Einweihung veranstalteten. Dieser fand zeitgleich mit dem verkaufsoffenen Sonntag der Stadt Simbach statt, weshalb wir einen Shuttle-Service einrichteten, der die Besucher im 45-Minuten-Takt von der Innenstadt zum Feuerwehrhaus transportierte. Hier konnten die Besucher zum einen an Führungen teilnehmen und zum anderen das Feuerwehrhaus selbst erkunden. Die Möglichkeit, an einer Führung teilzunehmen, nutzten mehr als 1000 Personen.  Außerdem gab es mehrere Vorführungen, wie eine Verkehrsunfallrettung mit hydraulischen Rettungsgeräten, eine Schaumübung der Jugendfeuerwehr oder auch der Einsatz von Chemikalienschutzanzügen bei einem Gefahrgutunfall. Neben diesen Vorführungen konnten alle Fahrzeuge, Anhänger und Geräte besichtigt werden und auch für die Kleinen  war mit einer Hüpfburg bestens gesorgt. Insgesamt konnten wir an diesem Sonntag mehr als 3000 Besucher bei uns im neuen Feuerwehrhaus begrüßen.

 

Filmtipp: Die Film- und Videofreunde aus Simbach hielten den Bau des Feuerwehrhauses, die Einweihung und auch den Tag der offenen Tür unter dem Titel „Simbacher G’schichtn“ auf Film fest. Diese Filme können in der Stadtbücherei Simbach ausgeliehen werden.

P.S.: Während der Hochwasserkatastrophe im Juni 2016 trug unser neues Feuerwehrhaus durch die Größe und Vielzahl der Räume sehr zur Bewältigung der Katastrophe bei. Denn in diesem waren neben der Einsatzleitung der Feuerwehr auch die der Polizei und des Roten Kreuzes stationiert. Außerdem war die Bundeswehr im Jugendraum des Gerätehauses untergebracht und in der Fahrzeughalle wurde eine Verpflegungsstelle eingerichtet. Mehr zu diesem Ereignis finden Sie unter folgendem Link: Flutkatastrophe im Juni 2016

Text: Markus Gschwandtner und Daniel Loher, Feuerwehr Stadt Simbach a. Inn
Bildergalerien:
• Feuerwehr Stadt Simbach a. Inn
• Walter Geiring, Simbach a. Inn
• Passauer Neue Presse, Franz Gilg, Simbach a. Inn
• Architekturbüro Manfred Gramer, Simbach a. Inn

 

Wir bedanken uns recht herzlich bei den jeweiligen Fotografen
für die zur Verfügung gestellten Bilder auf unserer Homepage !