Einsatzart:
Technische Hilfeleistung
Schlagwort:
Personensuche
Stichwort:
THL 1
Einsatzort:
Simbach, Stadtgebiet
Datum:
Samstag, 07. Februar 2026
Alarmierung (Schleife):
Vollalarm
Eingesetzte Kräfte:
FF Simbach a. Inn, FF Erlach, FF Kirchdorf a. Inn, FF Pfarrkirchen, KBI 4, KBM 2/1, KBM 1/3, Rettungsdienst, Einsatzleiter Rettungsdienst, Wasserwacht OG Simbach a. Inn, Wasserwacht OG Prienbach, Wasserwacht OG Arnstorf, Einsatzleiter Wasserrettung, Polizei, BRK Rettungshundestaffel, Rettungshundestaffel Inntal
Einsatzbericht:
Am Samstag gegen 20.00 Uhr wurden wir zum zweiten Einsatz an diesem Tag alarmiert, wobei es sich um eine Personensuche handelte. Um einen Überblick zu bekommen, trafen sich die zuständigen Führungskräfte zu Beginn in der Polizeiinspektion Simbach zu einer Lagebesprechung. Aus der Besprechung ging ein Nachalarm für die Feuerwehren Erlach und Kirchdorf a. Inn hervor, zudem wurde neben der Drohne, die bei der Feuerwehr Pfarrkirchen stationiert ist und bereits im Erstalarm angefordert wurde, über die Wasserwacht eine zweite Drohne angefordert. Die Einsatzleitung übernahm ab diesem Zeitpunkt der örtlich zuständige Kreisbrandmeister Felix Menzinger, da sich das Suchgebiet über mehrere Gemeindebereiche erstreckte. Dieser wurde von der Führungsunterstützung unserer Wehr unterstützt, welche die Einsatzleitung in den Räumlichkeiten unseres Feuerwehrhauses einrichtete. Insgesamt wurden aufgrund der unklaren Lage, wo sich die Person befinden könnte, sämtliche Bereiche um den Wohnort und den letzten Sichtungsort der Person mit Einsatzkräften der Feuerwehren, mehreren Flächensuchhunden, Mantrailern und Drohnen abgesucht. Zudem unterstützte die Polizei mit mehreren Streifen bei der Suche. Die Suche erstreckte sich zu Beginn vom Inndamm in Kirchdorf bis zur Kompostieranlage in Waltersdorf und in nördlicher Ausdehnung bis zum Waldrand im Bereich Winklham. Im Einsatzverlauf konzentrierte sich die Suche auf den Bereich Winklham/Schellenberg, da aufgrund von Rücksprachen mit einem Anwohner und Ergebnissen der Suchhunde eine Spur in diesen Bereich führte. Da jedoch auch die Suche im Waldgebiet mit Drohnen, Suchhunden und den beiden ATVs – eines von uns und eines vom Rettungsdienst – keine Ergebnisse brachten und eine detailliertere Suche im Waldgebiet aufgrund der örtlichen Gegebenheiten nachts zu gefährlich wäre, wurde der Einsatz um 1.00 Uhr ergebnislos abgebrochen. Insgesamt waren an der Suche mehr als 100 Einsatzkräfte beteiligt.







