19.09.2026 – Vollbrand einer Gartenhütte

Einsatzart:

Brandeinsatz

Schlagwort:

Vollbrand einer Gartenhütte

Stichwort:

B 3 Person

Einsatzort:

Simbach, Austraße

Datum:

Samstag, 19. September 2026

Alarmierung (Schleife):

Vollalarm mit Sirene

Eingesetzte Kräfte:

FF Simbach a. Inn, FF Erlach, FF Kirchberg a. Inn, FF Kirchdorf a. Inn, KBI 2, KBM 2/1, Rettungsdienst, Einsatzleiter Rettungsdienst

Einsatzbericht:

Am Samstag gegen 1.30 Uhr wurden wir gemeinsam mit der Feuerwehr Erlach gemäß dem Stichwort B1 zu einer Rauchentwicklung im Freien in den Bereich Kreuzberg gerufen. Bereits auf der Anfahrt konnten wir einen Feuerschein erkennen und erhielten beinahe gleichzeitig durch die ILS Passau die Information, dass bereits mehrere Personen einen Brand gemeldet haben, der sich auf dem Gelände der Kläranlage befinden soll. Bei Eintreffen des Einsatzleiters stellte sich heraus, dass eine größere Gartenhütte neben dem Schützenhaus in Vollbrand steht. Aus diesem Grund erfolgte eine Alarmstufenerhöhung auf B3 Person, woraufhin die Feuerwehren Kirchberg und Kirchdorf nachalarmiert wurden. Umgehend wurde durch mehrere Trupps unter Atemschutz mit handgeführten Strahlrohren die Brandbekämpfung eingeleitet und wir verhinderten ein Übergreifen auf einen noch nicht betroffenen Gebäudeteil. Zudem richteten wir die Führungsunterstützung am Einsatzleitwagen ein und verschafften uns mit Multifunktionsleiter und Steckleiter einen Zugang zur Westseite des Gebäudes, um auch hier Löschmaßnahmen durchzuführen. Die Kameraden aus Kirchberg stationierten sich auf der Südseite des Gebäudes und unterstützten von dort die Arbeiten. Außerdem standen die Kirchdorfer Kameraden in Bereitstellung. Nachdem der Brand unter Kontrolle war, konnten die Kameraden aus Kirchberg und Kirchdorf wieder an ihre Standorte zurückkehren. Gemeinsam mit einem Trupp der Feuerwehr Erlach kontrollierten wir den betroffenen Bereich mit der Wärmebildkamera auf Glutnester und löschten diese ab, wofür Teile des Gebäudes ausgeräumt und Deckenbereiche mit der Rettungssäge geöffnet werden mussten. Nach etwa drei Stunden waren diese Arbeiten beendet und wir kehrten zum Aufrüsten der Fahrzeuge wieder ins Gerätehaus zurück.