Großübung: Brand in der Ortsmitte von Erlach

Großübung: Brand in der Ortsmitte von Erlach

 

Großübung auf Bauernhof in Ortsmitte von Erlach – Wasserförderung als zentraler Bestandteil der Übung
Als am vergangenen Samstag die Sirenen in und um Simbach heulten, handelte es sich glücklicherweise um keinen Ernstfall. Denn die Feuerwehr Erlach organisierte eine Großübung in ihrem Schutzgebiet, die an diesem Tag stattfand. Angenommen wurde der Brand einer Halle auf einem landwirtschaftlichen Anwesen, das sich in der Ortsmitte von Erlach befindet. Deshalb wurde nach dem Stichwort B4 – Brand Bauernhof alarmiert und die Feuerwehren aus Erlach, Kirchberg, Kirchdorf, Stubenberg, Prienbach und Simbach eilten mit Blaulicht und Martinshorn zum Übungsobjekt.

Vor Ort gingen mehrere Trupps unter Atemschutz zur Personensuche ins Gebäude vor. Wir übernahmen mit unserem Einsatzleitwagen (ELW) die Führungsunterstützung und unterstützten so den Einsatzleiter bei der Dokumentation der Ereignisse sowie beim Funkverkehr. Im Laufe der Einsatzübung wurden auch zwei Abschnitte gebildet. Der Abschnitt „Brandbekämpfung“ wurde von unserem Kommandanten Michael Jetzlsperger übernommen und ihm waren neben unserer Feuerwehr auch die aus Erlach, Kirchdorf und Stubenberg unterstellt. Unsere Drehleiter übernahm in diesem Abschnitt die Brandbekämpfung mit dem Wenderohr und wurde dafür vom Tanklöschfahrzeug mit Wasser gespeist. Die Besatzung des HLF baute eine Riegelstellung zur nebenstehenden Halle auf. Dies dient im Ernstfall dazu, ein Übergreifen des Feuers auf anliegende Gebäude zu verhindern. Der Abschnitt „Wasserförderung“ wurde vom ehemaligen Kommandanten der Feuerwehr Erlach, Helmut Fenz, übernommen. Die Einheiten aus Prienbach, Erlach und Kirchberg hatten unter anderem die Aufgabe, eine Förderleitung aus der Erlacher Au aufzubauen, um die Wasserversorgung sicherzustellen.

Während der Übung kam über die Leitstelle die Meldung eines Realeinsatzes. Da dieser, obwohl es sich „nur“ um eine Ölspur handelte, Priorität hat, wurden zwei Fahrzeuge aus der Übung herausgelöst, die sich um die Abarbeitung dieses Einsatzes kümmerten. Da es sich um eine kleinere Ölspur handelte, konnten die Einheiten bald wieder zur Übung zurückkehren.

Die Großübung wurde von Bürgermeister Klaus Schmid sowie den beiden Kreisbrandmeistern Felix Menzinger und Gerold Bauer beobachtet. Bei der Nachbesprechung im Feuerwehrhaus Erlach gab es schließlich von den Führungskräften Lob und Verbesserungsvorschläge zur Übung. Dabei wurde deutlich, dass die Wasserversorgung in diesem Bereich bei einem größeren Brand gewährleistet ist und auch die Zusammenarbeit der einzelnen Feuerwehren sehr gut funktioniert. Mit einer von der Stadt Simbach gestellten Brotzeit und dem Aufrüsten der Fahrzeuge fand die Übung am späten Nachmittag schließlich ein Ende.

 

 

Hier einige Impressionen zur Großübung: